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Von Baum zu Baum

 

Lehminger Jubiläumsweg   Die Idee, in Lehmingen einen Wanderweg zu gestalten, entstand dadurch, dass wir Lehminger eine bleibende Erinnerung an unser 1000-jähriges Dorf-jubiläum schaffen wollten.

Die Strecke, die ausschließlich durch die Lehminger Flur geht, wurde nach bereits vorhandenen und meist gut befestigten Wegen ausgesucht.

Da viele die heimischen Bäume nicht kennen, haben wir eine Auswahl der bekanntesten Bäume entlang dieses Weges gepflanzt und beschrieben.

 

Er beginnt am Dorfbrunnen im Ortskern und führt vorbei an der

St. Martinskirche ins „Hintere Dorf“, wo auch das Geburtshaus des Rieser Heimatdichters Friedrich Völklein zu finden ist. Am Ortsrand angekommen, ist man an der Wörnitz. An ihren Ufern fand man jungsteinzeitliche Werkzeuge, die auf eine Siedlung vor etwa 4000 Jahren hinweisen. In der Nähe der Fundstelle ist man auch auf Überreste einer bronzezeitlichen

(ca. 1800 v. Chr.) und einer keltischen (400 v. Chr.) Siedlung gestoßen. Diese gaben übrigens unserer Wörnitz den Namen: „Warniza“, die langsam Fließende, die Sich-Windende. Nach halber Strecke Richtung Oettingen findet man den ersten Baum, eine Birke. Von dort geht’s nach Westen den Erlsbach entlang zum gleichnamigen Wald. Dabei kommt man an der

Erle vorbei. Hier wurde, wie auch an anderen Standorten, eine Bank auf-gestellt um die Ruhe, die Natur und die Aussicht genießen zu können. Weiter geht es ein Stück durch den Wald. Der ansteigende Waldweg ist nicht so gut befestigt wie der restliche Weg und erfordert festes Schuhwerk.

Am Waldrand angelangt, biegt man nach Norden ab Richtung „Köpfle“, das vom „Tannenhölzle“ bewachsen ist. Seltsamerweise findet man im ganzen Hölzle keine einzige Tanne, Grund genug, hier eine Nordmanntanne zu pflanzen. Vorbei an Hecken und Obstbäumen führt der Pfad zur „Hasbeet“ hinunter.

Dort wurde im Jahr 2000 ein Flurdenkmal gesetzt - geschaffen vom orts-ansässigen Künstler Fred Jansen. Hier findet seitdem einmal im Jahr

ein Feldgottesdienst statt. Nicht weit daneben wächst ein Bergahorn.

Der Weg führt weiter die steile Straße nach Westen hinauf in

Richtung „Roßfeld“.

Oben angekommen biegt man gleich rechts auf den Feldweg ab, hinunter bis zur Eiche. In ihrer Nähe befinden sich vier Kastanienbäume.

Dieses Areal ist im Dorf jedem als „Baumschule“ bekannt. Weiter hinunter und ein kurzes Stück auf der Teerstraße Richtung Lehmingen geht’s

nach links. Dort steht neben einer Beerenhecke eine Lärche, bei der ein sehr eigenwilliger Wuchs festzustellen ist.

Folgt man der Hecke einen knappen Kilometer, kommt man zu einer Föhre neben einem Feldgehölz. Nur wenige Meter weiter Richtung Osten steht am Wegrand die hochwüchsige und schlanke Esche.

Am „Oberen Weiher“ vorbei nach Überquerung der Straße geht’s an einem bewachsenen und naturbelassenen Bach, dem „Floschgraben“, entlang zum „Unteren Weiher“. Dort steht die Hainbuche, auch als Steinbuche be-kannt. Hier bietet sich auch die Möglichkeit, den Weiher zu umrunden.

Wieder im Wörnitztal angelangt, führt der Weg zur Fichte, die südlich der Gemeindehalle und gegenüber dem Sportplatz steht.

Von hier aus sind es nur noch wenige Meter, bis man wieder am Dorfplatz angelangt ist und eine Strecke von knapp fünf Kilometern zurückgelegt hat.

Zu erwähnen sei noch die Buche, die sich an der unteren Zufahrt der Siedlung „Am Breiten Rain“ befindet. An dieser Stelle wurde bis 2009

der Maibaum aufgestellt, der seinen Platz nun wieder am Dorfplatz hat.